Seit 2020 wird auf unserem Hof wieder Milch produziert, denn wir haben eine Leidenschaft für Milchkühe und den Kreislauf der biologischen Landwirtschaft. Die Milch, die wir produzieren, wird zu 87 % aus dem Grundfutter gewonnen. Die Kunstwiesen, die wir zur Regenerierung des Bodens anbauen, sind ein perfekter Futterlieferant und liefern vor allem das nötige Eiweiß und die Rohfasern für die Kühe. Die Energie wird vom Silomais geliefert. Die fehlenden 3 % sind Kraftfutter, das vor allem in den ersten 100 Tagen nach dem Abkalben gefüttert wird, da die Tiere in der sogenannten Startphase viel Energie benötigen.
Die Simmentaler machen rund zwei Drittel unserer Herde aus. Die robuste und genügsame Kuh ist eine hervorragende Zweinutzungsrasse, die sowohl Milch als auch Fleisch liefert. In unserer Herde ist
auch die Swiss Fleckvieh vertreten, die uns vor allem mit ihrer guten Grundfutterverwertung überzeugt. Unsere beste Swiss-Fleckvieh-Kuh hat dieses Jahr eine Leistung von 10.000 l Milch in 305
Tagen erreicht. Nun bekommt sie bald ihr sechstes Kalb.
Im Herbst 2025 sind noch drei Red-Holstein Rinder und ein Holstein Rind dazugekommen. Diese Rassen sind vor allem durch ihre hohe Milchleistung bekannt. Wir werden sie jedoch zurück kreuzen und
nur mit Fleckvieh besamen, da die Fleischigkeit dieser Rassen nicht sehr gut ist. Zu guter Letzt schleichen noch zwei Exoten durch den Stall. Sie überzeugen vor allem durch ihre enorme
Milchleistung und ihren eigenen Charakter. Die Rede ist hier von der Jersey-Kuh. Die beiden fallen vor allem auf, da sie viel kleiner sind als die anderen Kühe, ganz braun sind und mit ihrem
schwarzen Gesicht aussehen, als wären sie geschminkt.